Tatáŋka Oyate

das Büffelvolk - oder Lakota nannten sie sich und nennen sie sich noch immer. Wer Kevin Costners „Dances with Wolves / Der mit dem Wolf tanzt (1990)" oder Spielbergs großartige sechsteilige Miniserie „Into the West (2005)" gesehen hat, kennt sie unter dem Namen Sioux. Ob man sich für Indianer interessiert oder nicht, an den Sioux kommt keiner vorbei, prägen sie doch seit über 150 Jahren das Bild des „echten" Indianers.

 

 

Fragt man in Deutschland „Was weißt Du über Indianer?", dann fällt den meisten als erstes Karl Mays Winnetou ein. Hakt man nach und fragt nach „echten" Indianern, dann wird vielleicht noch Sitting Bull genannt und es kommt der Hinweis auf Costners „Der mit dem Wolf tanzt". Beschreibungen der Indianer beinhalten aber immer die Vokabeln Federn im Haar, Lederkleidung, Büffel jagen, Pferde und Tipis. Und damit wird der Kulturkreis „Indianer" beschrieben, auch wenn es sich nur um eine Kultur, nämlich die der Plainsindianer, unter einer Vielzahl von indianischen Kulturen handelt. Die Plainsindianer, auch Prairieindianer genannt, obwohl es sich um kulturelle Abstufungen handelt, sind auch mein Thema. Nur gute einhundert Jahre bestand die Kultur der Plainsindianer, diese hat aber weltweit den stärksten Eindruck hinterlassen. Das mächtigste und vielleicht auch beeindruckendste Volk unter den Plainsindianern waren die Lakota, auch Teton-Sioux, Dakota oder einfach Sioux genannt. Und dieses faszinierende Volk möchte ich Ihnen in meinen Büchern vorstellen.